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By Theodor W. Adorno

Als Hauptvertreter der Kritischen Theorie und der Frankfurter Schule, als Essayist und Gesellschaftskritiker, Musiktheoretiker und Komponist, als Soziologe und Hochschullehrer hat Adorno die Geistesgeschichte nicht nur der Bundesrepublik entscheidend geprägt. Seine Gesammelten Schriften, deren erster Band 1970, ein Jahr nach seinem Tod, erschien, vereinigt in 20 Bänden auf mehr als 10 000 Druckseiten alle von Adorno zu Lebzeiten publizierten Schriften sowie die abgeschlossenen Texte aus dem Nachlass.

Herausgegeben von Rolf Tiedemann unter Mitwirkung von Gretel Adorno, Susan Buck-Morss und Klaus Schultz.

Band 1: Philosophische Frühschriften
Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen
Band three: Dialektik der Aufklärung
Band four: Minima Moralia
Band five: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel
Band 6: damaging Dialektik. Jargon der Eigentlichkeit
Band 7: Ästhetische Theorie
Band eight: Soziologische Schriften I
Band nine: Soziologische Schriften II
Band 10: Kulturkritik und Gesellschaft
Band eleven: Noten zur Literatur
Band 12: Philosophie der neuen Musik
Band thirteen: Die musikalischen Monographien
Band 14: Dissonanzen. Einleitung in die Musiksoziologie.
Band 15: Komposition für den movie. Der getreue Korrepetitor
Band sixteen: Musikalische Schriften I-III
Band 17: Musikalische Schriften IV
Band 18: Musikalische Schriften V
Band 19: Musikalische Schriften VI
Band 20: Vermischte Schriften

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V. , 353). Soweit mit dem Subjekt das naturalistische Ich oder selbst das empirische, wenn es vor der examine des Bewußtseinszusammenhanges vorausgesetzt ist, verstanden sein soll, hat der von Kant in Klammern gesetzte Satz seinen guten Sinn. Davon abgesehen kann er eben jenen Begriff des Ich als bloßer logischer Einheit befassen, den wir als unzureichend erkannten. Endlich aber ist es möglich, ihn im Sinne jenes �Bewußtseins überhaupt« zu interpretieren, das später in den Prolegomena seine dubiose Rolle spielt. Jener Begriff verliert seinen ontologischen Rechtsanspruch und seine Schrecken, sobald guy einsieht, daß er, wofern er überhaupt einen Sinn haben soll, nichts anderes als eine Abstraktion sein kann, die von einer Vielheit von Bewußtseinsverläufen deren gemeinsame Merkmale zusammenfaßt, aber die examine der einzelnen Bewußtseinsverläufe voraussetzt und darum um nichts �reiner« als jene und zur �reineren« Fassung des Ich denke nicht geeigneter ist. Nach der prinzipiellen Betrachtung der Kantischen Methode der Paralogismenkritik meinen wir uns berechtigt, in die Diskussion der einzelnen Paralogismen einzutreten. Der erste Paralogismus betrifft die Substantialität des Ich. Diese Substantialität wird als transzendentale Bedingung des Bewußtseins insofern anerkannt, als �das Ich das topic [ist], dem Gedanken nur als Bestimmungen inhärieren, und dieses Ich kann nicht als die Bestimmung eines anderen Dinges gebraucht werden« (K. d. r. V. , 730; aus der ersten Ausgabe). Daß aus diesem Substanzbegriff des Ich, der im Sinne des structures der Grundsätze nur auf Gegenstände der Erfahrung angewandt werden kann, nicht die Fortdauer usw. der Seele geschlossen werden könne, bestimmt Kant mit fraglosem Recht; denn durch jene Setzungen würde die Grenze der Möglichkeit von Erfahrung überschritten. Den Substanzbegriff selber indessen faßt Kant allzu unbestimmt. Zwar daß die Bestimmung der Beharrlichkeit eines Gegenstandes der Erfahrung angehöre, trifft zu; aber Kant übersieht, daß ein solches Erfahrungsurteil, wenn es die Möglichkeit von Erfahrung überhaupt ergibt, ein synthetisches Urteil a priori ist und daher sehr wohl unserer Erkenntnis �etwas Neues hinzufügt«; und daß es damit Ausgang einer positiven, transzendentalen Seelenlehre sein kann. Nach Kant ist �das Ich ... zwar in allen Gedanken; es ist aber mit dieser Vorstellung nicht die mindeste Anschauung verbunden, die es von anderen Gegenständen der Anschauung unterschiede« (K. d. r. V. , 731; erste Ausgabe). Der Nachsatz läßt sich nicht aufrecht erhalten. Denn mit dem Selbstbewußtsein als der Bedingung der Möglichkeit von Erfahrung überhaupt ist, wie ausgeführt, notwendig die Mannigfaltigkeit der Erlebnisse verbunden, die die Erfahrung ausmachen: nur auf Grund des realen Erlebniszusammenhanges eben konstituiert sich das �Ich denke« und ist von ihm keinesfalls zu trennen. Der Erlebniszusammenhang aber ist uns unmittelbar gegeben und darum mit der Vorstellung des Ich denke notwendig �Anschauung verbunden«, da ja Anschauung, wenn der Begriff nicht willkürlich auf räumliche Gegebenheit eingeschränkt wird, eben unmittelbare Gegebenheit bedeutet.

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